2024
Die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. fördert traditionell exzellente Forschungsarbeiten, die sich mit klinischen, experimentellen oder theoretischen Fragen der Hämatologie und Medizinischen Onkologie befassen. Neben dem bereits bestehenden Artur-Pappenheim-Preis (Hämatologie), dem Vincenz-Czerny-Preis (Onkologie) und dem Doktoranden-Förderpreis schreibt die DGHO im Jahr 2025 erstmals den Irene-Boll-Preis aus. Damit würdigt die Fachgesellschaft das Lebenswerk der Berliner Ärztin und Forscherin Professorin Dr. med. Irene Boll als Pionierin in der Hämatologie und als engagierte Förderin von Wissenschaft und ärztlichem Handeln.



Die Hämatologie und Medizinische Onkologie erlebt im Bereich der Entwicklung neuer Therapien und der personalisierten Medizin einen rasanten Fortschritt. Allerdings ist der Zugang zu diesen innovativen Therapien durch hohe Kosten, regulatorische Hürden und immer wieder auftretende Arzneimittelengpässe mitunter eingeschränkt. Effektive Maßnahmen im geplanten Medizinforschungsgesetz, Innovationen in der sektorenübergreifenden Versorgung sowie Lösungen für Arzneimittelengpässe sollen helfen, moderne Therapien rasch in die Patientenversorgung zu bringen und dabei hohe wissenschaftliche und ethische Standards zu wahren. Mit diesen Themenkomplexen setzte sich die DGHO Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie e. V. in ihrer Frühjahrstagung am 15. März 2024 im Rahmen von drei wissenschaftlichen Symposien auseinander.

Auf der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie in Basel werden sich vom 11. bis 14. Oktober 2024 Expertinnen und Experten interdisziplinär und interprofessionell über aktuelle Entwicklungen in der Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen austauschen. Insbesondere vor dem Hintergrund sowohl der Menge als auch der Geschwindigkeit des Wissenszuwachses ist ein regelmäßiger und systematischer Austausch auf nationaler und internationaler Ebene unerlässlich.

Jahrestagung 2024 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH, 11. bis 14. Oktober 2024 in Basel

„Right to be forgotten – Recht auf Vergessenwerden Benachteiligungen von Krebspatientinnen und -patienten jetzt auch in Deutschland stoppen!“
Im Rahmen eines Satellitensymposiums während des Hauptstadtkongresses 2024 in Berlin haben die Deutsche Stiftung für junge Erwachsene mit Krebs (DSfjEmK) und die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Medizinische Onkologie e. V. (DGHO) den 22. Band der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe der DGHO „Recht auf Vergessenwerden – Keine Benachteiligungen von jungen Erwachsenen mit Krebs mehr zulassen“ vorgestellt. Damit widmen sich die DSfjEmK und die DGHO nach den Themen „Krebs und Armut“ sowie „Krebs und Kinderwunsch“ erneut gemeinsam einem Bereich, der die sehr spezifischen Problemstellungen junger Erwachsener mit Krebs ins Bewusstsein der Laien- und Fachöffentlichkeit rücken soll.

Jahrestagung 2024 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH, 11. bis 14. Oktober 2024 in Basel

Jahrestagung 2024 von DGHO, OeGHO, SGMO und SGH, 11.-14. Oktober 2024 in Basel Einladung zur Pressekonferenz am Samstag, 12. Oktober 2024, 12:00 bis 13:30 Uhr

In den letzten Jahren hat sich das Wissen in der Hämatologie und Medizinischen Onkologie rasant weiterentwickelt. Hierdurch eröffnen sich für Patientinnen und Patienten vielfältige Chancen auf neue diagnostische Verfahren und Therapieoptionen, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren. Diesen enormen Wissenszuwachs in Diagnostik und Therapie von Blut- und Krebserkrankungen diskutieren nationale und internationale Expertinnen und Experten im Rahmen der Jahrestagung der Deutschen, Österreichischen und Schweizerischen Gesellschaften für Hämatologie und Medizinische Onkologie, die vom 11. bis 14. Oktober 2024 in Basel stattfindet. Darüber hinaus werden gesundheitspolitische Fragen rund um die Themenkomplexe ‚akademisch initiierte klinische Forschung‘, ‚Chancen und Herausforderungen künstlicher Intelligenz‘ und ‚Kosten innovativer Therapieansätze‘ interdisziplinär und interprofessionell diskutiert.
